Die Lettischen Kulturtage in Deutschland stärken die internationale Sichtbarkeit Lettlands und von Liepāja 2027

15.06.2026. 16:19

Vom 24. April bis zum 6. Juni 2026 realisierte die Botschaft der Republik Lettland in der Bundesrepublik Deutschland das Projekt der öffentlichen Diplomatie „Lettische Kulturtage in Deutschland: Uraufführung der Oper „Beidzot“ und internationale Präsentation von Liepāja 2027“. Mit einem vielfältigen Programm aus Kultur-, Netzwerk- und Dialogveranstaltungen präsentierte sich Lettland in mehreren deutschen Städten als kreativer, moderner und international vernetzter Kulturstandort.

Die Veranstaltungen fanden in Darmstadt, Berlin, Chemnitz, München und Büdelsdorf statt und brachten Vertreterinnen und Vertreter des diplomatischen Korps, der Kultur- und Kreativwirtschaft, von Kommunen und staatlichen Institutionen, der Wissenschaft, der lettischen Diaspora sowie der breiten Öffentlichkeit zusammen.

Zu den Höhepunkten des Projekts zählte die internationale Uraufführung des Musiktheaterwerks „Beidzot“ („ENDLICH“) der lettischen Komponistin Asija Ahmetžanova im Rahmen der renommierten Münchener Biennale. Anschließend wurde die Produktion an der Deutschen Oper Berlin aufgeführt und unterstrich eindrucksvoll die Qualität und internationale Wettbewerbsfähigkeit der lettischen zeitgenössischen Musik.

Ein weiterer Schwerpunkt der Lettischen Kulturtage war die internationale Präsentation von Liepāja 2027 – Europäische Kulturhauptstadt. Bei Veranstaltungen in Berlin, Darmstadt und Chemnitz wurden die Vision, das Kulturprogramm und die internationalen Kooperationsmöglichkeiten von Liepāja 2027 vorgestellt. Die Präsentationen förderten den Austausch mit deutschen Kulturinstitutionen, Kommunen, Kreativschaffenden und potenziellen Projektpartnern und eröffneten neue Perspektiven für die zukünftige Zusammenarbeit.

Im Rahmen des Projekts fanden darüber hinaus ein Empfang anlässlich des 36. Jahrestages der Wiederherstellung der Unabhängigkeit Lettlands in Berlin, Diskussionsveranstaltungen zur europäischen Zusammenarbeit und Kulturdiplomatie in Chemnitz sowie eine Konzert-Lecture mit der Komponistin Asija Ahmetžanova und dem Kreativteam von „Beidzot“ in der Botschaft Lettlands in Berlin statt.

Zum Abschluss der Kulturtage war Lettland auch bei der internationalen Kunstausstellung NordArt 2026 vertreten. Die baltischen Staaten präsentierten sich dort gemeinsam mit der Ausstellung „Vilnius – Riga – Tallinn: Notes from the Fringe“. Darüber hinaus fand im Rahmen des Kulturprogramms der Deutsch-Baltischen Gesellschaft in Darmstadt eine weitere Präsentation von Liepāja 2027 für Vertreterinnen und Vertreter der deutsch-baltischen Gemeinschaft, Kulturschaffende und Freunde Lettlands statt.

Das Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, dass Kultur eines der wirkungsvollsten Instrumente der internationalen Sichtbarkeit Lettlands ist. Die Lettischen Kulturtage in Deutschland stärkten die Wahrnehmung der lettischen Kultur- und Kreativwirtschaft, vertieften die kulturellen Beziehungen zwischen Lettland und Deutschland und trugen wesentlich dazu bei, die internationale Bekanntheit von Liepāja 2027 auf dem Weg zum Jahr der Europäischen Kulturhauptstadt weiter auszubauen.

Das Projekt wurde von der Botschaft der Republik Lettland in der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit Liepāja 2027, der Münchener Biennale, der Deutschen Oper Berlin, der Deutsch-Baltischen Gesellschaft, Chemnitz 2025, NordArt 2026 sowie weiteren Partnerinstitutionen umgesetzt.